Bericht vom Trainingsweekend 19. und 20. Mai 2007
Ruth Ziethe

Emmenskaters Trainingsweekend 2007 - Die Suche nach bisher ungekannten Muskeln

Hoch motiviert und gut gelaunt trafen sich viele Emmenskater am 19. Mai bei Toms Training, um die naechsten zwei Tage eines weiteren Trainingsweekends zu erleben. Zunächst standen Spinning und Kraft auf dem Programm. Der Versuch des Spinning-Instructors uns dazu zu bringen, die mitgebrachte Motivation sofort auszuschwitzen schlug allerdings fehl, alle ware nur noch mehr angestachelt. Allerdings floss der Schweiss in Stroemen und die erste Kollektion Sportkleidung war verbraucht. Enthusiastisch wurden danach gezielt einige Muskeln mit viel Gewichten so traktiert, dass der Rest des Trainingsweekend nicht in Erholung ausarten konnte.

Das Mittagessen in der selbstgebauten Unihockeyhalle der Hornets in Zollikofen brachte Reserven zurueck und wir starteten in den Nachmittag mit Technik und Kraft bei Franz und Flöru. Franz hatte heimlich bereits hunderte rote Hütli auf denn Parkflächen um die Unihockeyhalle herum verteilt und machte geschickt vor, wie diese zu umfahren seien: auf einem Bein, auf zweien, auf zwei verdrehten Beinen, schnell, langsam, Innenkante, Aussenkante. Verglich man die eigenen Kurven, mit denen vom Franz, kam zeitweise das Gefuehl auf, man haette die Skates zum ersten Mal angelegt. Dennoch machten wir (wenn auch kleine) Fortschritte an der Technik, die uns am Ende ein paar Sekunden schneller machen soll. Kaum waren die Skates wieder ausgezogen, machte sich Flöru daran, die Muskeln noch zu bearbeiten, die wir am Vormittag eventuell vergessen hatten. Die Skates wieder angelegt wurde der kleine Anstieg in der Naehe wieder und wieder in Angriff genommen, die Velofahrer wurden mehr und mehr verwirrt und enttaeuscht, wie schnell 'Rollschuhfahrer' am Berg sein koennen.

Flörus Training Training von Franz

Das Nachtessen beim Füürio hatten wir uns nach so einem Tag verdient und wie erwartet war alles erstklassig zubereitet. Fuer die meisten konnte der Tag so auf der Terrassse bei gutem Essen ausklingen. Einige mussten danach noch mal in Sportkleidung schluepfen um sich abermals gegen ein semi-professionelles Uni-Hockeyteam zu verteidigen. Das Ergebnis war schon viel knapper als im letzten Jahr. Naechstes Jahr sind sie fällig! (Möglicherweise hing die knappe Niederlage auch mit dem 'auf dem letzten Loch pfeifenden' Schiedsrichter zusammen.)

Nachtessen Unihockey

Der naechste Tag begann abermals mit strahlendem Sonnenschein, so dass der Blitz der beiden angereisten Fotografen kaum zu erkennen war, als sie die Emmenskater in verschiedenen Konstellationen vor die Linse nahmen. Da fotografiert werden eher wenig anstrengend ist, wurden schnell zwei Profi-Skater eingeflogen, die sich vorgenommen hatten, unsere Technik und noch weitere unentdeckte Muskeln zu trainieren. Bei Weltmeisterin Andrea Haritchelhar und Ruben Martinez aus Argentinien kam uns am Anfang alles spanisch vor. Als sich dann herausstellte dass es argentinisch ist, wurde es zwar nicht leichter, aber wir lernten schnell dazu: Abajo! In der tiefstmoeglichen Skateposition flitzen wir an der Schweinemastanlage zwischen Ittigen und Zollikofen umher. Unterbrochen wurde das 'Weltmeistertraining' durch ein abermals sehr gutes Mittagessen draussen vor der Unihockeyhalle. Jegliche Hoffnungen eine gemuetliche (und lange) Verdauungpause einzulegen wurden allerdings bald
durch die Argentinier zerstoert. Sie gaben unseren Muskeln den Rest mit Kraftuebungen, die man angeblich JEDEN TAG, IMMER und vor JEDEM Training durchführen soll. Die nachfolgenden Sprintübungen zwischen Zollikofen und Ittigen schweissten auch die letzten Füsse mit den Skates zusammen.

Frauen Gruppenbild

Fotos mit Andrea und Ruben liessen das Trainingsweekend froehlich ausklingen. Die Skates wurden endgueltig abgelegt, aber jeder freute sich schon auf die naechste Gelegenheit sie wieder anzulegen. Zurueck liegen zwei schoene und ausgefuellte Tage zusammen, die schon Lust auf das naechste Trainingsweekend machen. Vielen Dank an alle, die sich mit der Organisation so viel Muehe gaben, das alles reibungslos funktionierte!

Ruth

Ruth Ziethe

last update: 21.05.2007